EMDR Ausbildung

EMDR Ausbildung

Die Ausbildung
... in EMDR verbessert erheblich die Behandlungsmöglichkeiten psychisch traumatisierter Erwachsener und Kinder und ist gut integrierbar in jedes gängige Psychotherapieverfahren.

Voraussetzung für die Ausbildung in EMDR
... ist eine abgeschlossene Ausbildung als Ärztlicher oder Psychologischer Psychotherapeut oder als approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.

Fortbildungspunkte
Die EMDR-Seminare sind bei den Landesärztekammern bzw. den Psychotherapeutenkammern zertifiziert (mit  jeweils 21–30  Fortbildungspunkten, abhängig vom Bundesland).

EMDR-Zusatzqualifikation KV
Mit dem Besuch der EMDR-Seminare erwerben Sie sich eine Teilvoraussetzung zur Erlangung der Abrechnungsgenehmigung für EMDR durch die KV.

Die 3 Module der EMDR Ausbildung

... bauen aufeinander auf und werden einzeln gebucht. Somit können sie dem individuellen Lernrhythmus angepasst werden (Seminarkalender).

Die Seminare bestehen aus Theorieteilen, Life- und Videodemonstrationen sowie Übungen und Selbsterfahrung in Kleingruppen unter Anleitung eines erfahrenen EMDR-Supervisors.

Nach Abschluss der 3 Module besteht die Möglichkeit eines international zertifizierten Abschlusses zum EMDR TherapeutIn (EMDRIA) bei der Fachgesellschaft für EMDR EMDRIA Deutschland e.V. Dort  finden Sie übrigens auch eine Liste der bisherigen erfolgreichen TeilnehmerInnen sowie die Kriterien für die Zertifizierung als EMDR-TherapeutIn.

1. Einführungs-Seminar und Praxistag
Während unseres 2 ½   tägigen Einführungs-Seminars erlernen Sie die Anwendung der EMDR Methode: traumaspezifische Diagnostik, Indikationen und Kontraindikationen, die acht Phasen der EMDR-Behandlung (EMDR-Standard-Protokoll). Die praktische Anwendung des EMDR wird in Kleingruppen unter Anleitung erfahrener EMDR-SupervisorInnen eingeübt. Nach dem Seminar können Sie EMDR bei eigenen Behandlungen einsetzen.

Am Praxistag werden die Grundlagen theoretisch und praktisch (in supervidierten   Kleingruppen) vertieft und erste eigene Erfahrungen besprochen.

2. Supervision eigener Behandlungen mit EMDR
Für den zweiten Ausbildungsschritt bieten erfahrene EMDR-SupervisorInnen des EMDR- Instituts Deutschland bundesweit Supervisionsmöglichkeiten an, denn nach allen bisherigen Erfahrungen kann die EMDR-Methode nicht durch Seminare allein ausreichend erlernt werden. Eigene durch qualifizierte EMDR-Supervisoren supervidierte EMDR-Behandlungen sind für die Ausbildung unerlässlich. Diese Supervision geht, besonders wenn komplex Traumatisierte bzw. stationäre Patienten behandelt werden auch nach dem 2. Seminar weiter.

3. Fortgeschrittenen-Seminar
Während unseres 2 ½   tägigen Fortgeschrittenen-Seminars wird die erweiterte Form der EMDR Methode erläutert. Dieser Teil der Ausbildung ist für die Behandlung komplexer Traumafolgestörungen unerlässlich und enthält: den Umgang mit Blockaden im Prozess, kognitives Einweben, CIPOS und ressourcenzentrierte EMDR-Techniken. Erweiterte Anwendungsmöglichkeiten des EMDR bei bestimmten Patientengruppen (z.B. Angststörungen, dissoziative Störungen, Akuttrauma, traumatisierte Kinder und Jugendliche) werden ebenfalls vorgestellt. Die neuen EMDR-Techniken werden auch praktisch in supervidierten Kleingruppen eingeübt.

 

Zu den Terminen und Preisen der EMDR-Einführungs- und Fortgeschritten-Seminare.

Ergänzende EMDR-Fortbildungen
Wir bieten Spezialseminare zu besonderen Anwendungsbereichen an: u.a. zu traumatischer Trauer, Ressourcenaktivierung, komplexen und akuten Traumafolgestörungen, depressiven Störungen, Abhängigkeitserkrankungen und den Folgen schwerer Bindungsstörungen. Die Teilnahme setzt in der Regel die Teilnahme am EMDR-Einführungs-Seminar voraus.

Unsere «Sektion für Kinder- und Jugendliche» bietet eine Weiterqualifizierung für die Behandlung mit EMDR bei Kindern und Jugendlichen an.

Fördermittel für Fortbildungen
In NRW besteht die Möglichkeit, 50 % der Teilnamegebühren über den Landes-Bildungsscheck zu finanzieren (www.bildungsscheck.nrw.de).
Bundesweit über die Bildungsprämie (www.bildungspraemie.info). Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Bildungsprämie

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